Liebe Mitarbeiter, liebe Freunde des ejr,

mit den Familien Heim und Fiesel freuen wir uns über die Geburt ihrer Kinder. Im Auftrag ihrer Tochter Lotta schickten Manuela und Markus Heim diese Mail: „Ich heiße Lotta Aurora und bin am 10.09.2017 in Tübingen geboren. War ne lange Nacht und hat mich ziemlich geschafft. Aber kein Problem. Kann mich jetzt ja nach Herzenslust ausschlafen. Meine Eltern finden das super, wenn ich schlafe. Wenn ich mal groß bin, will ich Wissenschaftlerin werden. Dann kann ich alles ganz genau nachforschen, was mir mein Papa erzählt.“

Ein paar Tage zuvor ist am 04.09.17 Noah Patrick geboren. Susanne und Andreas Fiesel schrieben: Noah Patrick ist da! Einfach perfekt und gesund! 4.9., 8.26 Uhr, 3680g und 52cm. Wir wünschen den jungen Familien viel Freude miteinander, den Eltern immer mal wieder Zeit, um ausreichend zu schlafen, den Kinder Gedeihen und Wachstum.

Allen Gottes Segen!

Ralf Dörr

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Eine vom Vorstand mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Reutlingen (ejr) gab es am 25. September in den Räumen den Jugendwerks in der Oferdinger Straße in Reutlingen-Rommelsbach. Neben den Berichten zur Fördertätigkeit und dem Kassenbericht standen nämlich Wahlen auf der Tagesordnung. Beide Vorsitzende und der Rechner des Vereins wollten aus beruflichen Gründen eigentlich kürzer und damit zurück treten. Als neuer Kandidat für den Vorsitzenden konnte der frühere Schuldekan, Pfarrer Ulrich Ruck, heute Kirchenrat für schulische Angelegenheiten im Oberkirchenrat gewonnen werden. Die versammelten Mitglieder gaben ihm einstimmig das Vertrauen. Da keine neuen Kandidaten für die anderen Posten gewonnen werden konnten, erklärte sich Hanna Gack, mittlerweile Vikarin in Giengen an der Brenz, zu einer weiteren Kandidatur bereit und Stefan Fauser übernahm dann doch auch erneut die Aufgabe des Rechners. Die beiden erhielten ebenfalls alle Stimmen der Anwesenden. Der Leitende Referent des ejr, Ralf Dörr, der als Wahlleiter fungierte, fragte nach der Annahme der Wahl, dankte den neu gewählten für ihre Kandidatur und wünschte Gottes Segen. Dörr berichtete im Rahmen der Versammlung über die Aufgaben und Aktivitäten des Jugendwerks und die verschiedenen personellen Veränderungen. Die scheidende 1. Vorsitzende und nun neue 2. Vorsitzende Hanna Gack dankte allen Mitgliedern für die treue Unterstützung und beendete die Versammlung der Freunde mit einem Segenswort.

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Nachhaltigkeit ist ein kompliziertes, aber sehr wichtiges Thema, von dem jeder betroffen ist und bei dem sich alle Menschen engagieren sollten.

Das ist die Kernerkenntnis aus dem internationalen Jugendaustausch „Girls4Girls – changing the world“, bei dem sich zehn fünfzehn- bis sechzehnjährige Mädchen aus Deutschland mit sieben gleichaltrigen Mädchen aus Island getroffen haben. Das Evangelische Jugendwerk Bezirk Reutlingen (ejr) und die Organisation Æskulýðssamband kirkjunnar á Austurlandi (Æ.S.K.A.) haben damit eine Maßnahme in diesem Jahr auf Island fortgesetzt, die bereits 2016 in Deutschland begonnen hat.

Das Projekt, das vom 09. bis 20 August 2017 stattfand, gab den Teilnehmerinnen die Gelegenheit unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sowohl die beeindruckende Natur Islands mit Gewinnung von Energie aus Vulkanen zu erleben als auch sich thematisch mit ökologischer, ökonomischer, politischer, sozialer und kultureller Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Beginnend bei der nachhaltigen Verwendung von Rohstoffen im alltäglichen Gebrauch über das Einkaufsverhalten bis zur Nachhaltigkeit in der Politik haben die Mädchen viele Fragen gestellt und Antworten gesucht: Wo können Strom und Wasser gespart werden? Wo gibt es die Möglichkeit, Regionales zu fördern? Werden fairtrade-Produkte gekauft? Muss es die Reise in die Ferne sein oder kann auch der Urlaub in der näheren Umgebung reizvoll sein? Wie können benachteiligte Personengruppen unterstützt werden? Was ist uns wichtig für die Nachhaltigkeit in der Politik?

Auf manche Fragen gab es rasche Antworten, besonders bei den kleinen Dingen, die jeder in seinem Alltag verändern und seine Mitmenschen darauf aufmerksam machen kann: Wasser nicht unnötig laufen lassen, Lampen löschen, die gerade nicht gebraucht werden, Dokumente nur dann auf Papier ausdrucken, wenn es wirklich nötig ist, Recyclingpapier verwenden und beidseitig nutzen, regionale Waren / fairtrade-Produkte  kaufen, bei Kosmetika darauf achten, dass die Firmen keine Tiere für die Erprobung neuer Produkte nutzen, den Einkauf von Kleidung aus Firmen boykottieren, die Kinderarbeit betreiben bzw. ihre Mitarbeiter nicht fair bezahlen, usw.

Im Laufe der Maßnahme wurde von den Mädchen jedoch auch festgestellt, dass viele Fragen extrem komplex sind. Nachhaltigkeit in der Politik sollte Ökologie, Ökonomie, Kultur und Soziales berücksichtigen, doch wo gelingt das? Es gibt immer wieder Projekte, die sich darum bemühen, z.B. die Aktionen „Tübingen macht blau“ oder „Stadtradeln“ in Reutlingen. Weiter so! Daneben ist aber auch zu sehen, wie weit Deutschland, Island und ganz Europa (nicht zu sprechen von der Welt) von einer sinnvoll gelebten Nachhaltigkeit entfernt ist. Daher ist das Fazit des Jugendaustauschs: Weiter dran bleiben, Fragen stellen und Antworten suchen! Und Familie, Freunde und Bekannte auf die Thematik aufmerksam machen.

 

Die Erfahrungen und Erlebnisse der Gruppe sind in dem Internetblog https://girls4girls2016.wordpress.com/ nachzulesen.

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